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Welcome Dezember 2011

 

Geheimnisse von Tieren aufgedeckt
Höringhäuser Grundschule beteiligt sich erneut an der Waldeck-Frankenberger Schülerbibliothek
Bücher und Internet als Lernwelten, Zeitung als Werkstoff - die Dritt- und Viertklässler der Höringhäuser Grundschule nehmen mit einem Mixed- Media-Projekt an der
2. Schülerbibliothek teil.
Bericht in der WLZ am22. Dezember 2011 VON MARIANNE DÄMMER


Waldeck-Höringhausen. „Tiergemeinschaften" heißt das Projekt, das insgesamt 24 Mädchen und Jungen aus der 3. und 4. Klasse im Kunst- und im Sach- unterricht mit viel Elan entwickelt und umgesetzt haben. Aus dem Wunsch der Kin der, sich im Kunstunterricht mit dem Thema Tiere zu beschäftigen, wuchs eine fächerübergreifende Aufgabe, bei der sie Bücher, Zeitungen, Internet und Digitalkameras nutzten, um zum Ziel zu kommen: Lernen aus Büchern und Internet, Skizzen zeichnen, Plastiken aus Pappmaschee schaffen, fotografieren für die Dokumentation - all das gehört zum Programm, mit dem sie an der 2. Waldeck-Frankenberger Schülerbibliothek teilnehmen, die unter dem Thema „Medien und soziale Netzwerke" steht.
Entstanden sind ansprechende kleine Landschaften aus Zeitungspapier und Kleister, mit Tieren, die sie selbst aus Ton formten; außerdem haben sie im Sachunterricht viele Informationen zusammengetragen, die sie auf Plakaten kundtun.
Am Dienstag nahm die Jury der Schülerbibliothek die Arbeiten in Augenschein - und die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zusammen mit ihrer Lehrerin Nicole Lamm ihre Kunstwerke vorzustellen - von Wüstenplätzen über Vulkanlandschaften aus der Dinosaurierzeit bis hin zum Zirkuszelt. Mit Essig und Haushaltsnatron brachten sie den Vulkan sogar zum „Ausbruch".
Bei der 1. Schülerbibliothek hatte die Höringhäuser Grundschule ebenfalls teilgenommen und dabei den dritten Platz belegt. Büchergutscheine im Wert von insgesamt 2500 Euro sind auch für die 2. Schülerbibliothek ausgelobt. Die Prämiierung erfolgt am 23. April 2012 zum „Welttag des Buches". Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Buchhandlung Schreiber, der Sparkasse Waldeck-Frankenberg und WLZ-FZ.

Die Mädchen und Jungen der 3. und 4. Klasse der Höringhäuser Grundschule haben sich zusammen mit ihrer Lehrerin Nicole Lamm in dem Projekt „Mixed-Media" mithilfe vieler Bücher neue Welten erschlossen. Damit nehmen sie am 2. Wettbewerb der Schülerbibliothek teil, bei der Bücherpreise im Wert von insgesamt 2500 Euro ausgelobt sind. Foto: Marianne Dämmer

Windkraftanlagen ja, aber ohne Beeinträchtigung aller Stadtteile

„Auf den Höhenlagen bei Höringhausen weht es kräftig“ stand in der heimische Presse am 15.12., und weiter, „das freut die Betreiber von Windkraftanlagen und ärgert die Anlieger“ . Ob der Wind so kräftig auf dem Heidberg weht, weiß ich nicht, ich weiß nur das diese riesigen Industrieanlagen, sollte man sie bauen, das Dorf und seine Bewohner beeinträchtigen werden. Sie sollen hoch über dem Dorf im Süden, da wo die Sonne herkommt, stehen. Das Dorf liegt ihnen ungeschützt, etwa durch einen Wald, zu Füßen. Wir sind ja nicht gegen erneuerbare Energien. Es gäbe aber im Stadtgebiet, auch in unserer Gemarkung, noch andere, geeignetere Plätze zum Bau von Windkraftanlagen. Sie würden unser Dorf und auch andere Stadtteile nicht so beeinträchtigen als beim Bau auf dem Heidberg. Sollten die Anlagen auf dem Heidberg gebaut werden, wird es  schwer sein, Bauplätze und Immobilien in Höringhausen zu verkaufen. Schwerer wiegen etwaige Schäden an der Gesundheit. Gesundheitsschädlicher Infraschall ist auf jeden Fall ein großer Unsicherheitsfaktor. In den Genehmigungsverfahren legt man ca. 30 Jahre alte Untersuchungen zugrunde. Im Ausland und auch in Deutschland ist weiter auf auf diesem Gebiet, mit ganz anderen Ergebnissen, geforscht worden.
Man sollte die Betreiber und die Politiker in die Haftung für nachgewiesene Schäden mit einbeziehen. Auf jeden Fall sollte man entsprechende Abstände zu Siedlungen, die den neuesten Erkenntnissen entsprechen, einhalten. Die Standorte der neuen Windkraftanlagen müssen auf Naturverträglichkeit geprüft und untersucht werden. Der NABU Kreis Waldeck – Frankenberg ist mit einzubeziehen.
H. Figge

 

Fünf Räder wirbeln für 6976 Haushalte

„Heidberg-Wind" stellt neues Konzept vor und setzt auf Akzeptanz der 185 Meter hohen Energietürme.
Auf den Höhenlagen bei Höringhausen weht es kräftig. Das freut Betreiber von Windkraftanlagen und ärgert Anwohner. Um Lärm, Schattenwurf und Wohnqualität nach dem Bau der riesigen Energietürme dreht sich eine Informationsveranstaltung . zu den fünf Anlagen am Heidberg, die in 2012 gebaut werden sollen.
Bericht in der WLZ am 15.12.2011 von Conny Höhne

Waldeck-Höringhausen. „Lassen Sie es bitte nicht zu, dass in unserer näheren Umgebung ein solcher Wildwuchs entsteht." - Die Eingangsworte von Ortsvorsteher Uwe Wagner am Dienstagabend im Bürgerhaus klingen wie ein Hilferuf an Bürgermeister Jörg Feldmann. Aber der Rathauschef bedauert: „Es obliegt nicht dem Bürgermeister, wo etwas gebaut wird." Planungshoheit habe das Regierungspräsidium.
Vier Windvorrangflächen sind im Regionalplan ausgewiesen - alle rund um Höringhausen:
Tanzplatz am Schiebenscheid, Ortberg, Heidberg und das
bereits bebaute Gelände.

Aus freien Stücken

Thema des Info-Abends sind die neuen Pläne am Heidberg.
Markus Burghardt von einem Fachingenieurbüro aus Werl und Robert Prym, Geschäftsführer des Unternehmens Heidberg-Wind mit Sitz in Meschede, präsentieren über 100 Zuschauern ein neues Konzept. Es ist entstanden, weil der Betreiber, dem die Baugenehmigung für zwei Windräder vorlag,
sich zurückgezogen hat. Bisher waren sechs 150 Meter hohe Anlagen am Heidberg geplant, die 500 Meter vom Außenwohnbereich Hof Heide und 1000 Meter von Höringhausen stehen sollten. Nach dem Ausstieg des Mitbewerbers hat Heidberg- Wind ein neues Gesamtpaket geschnürt mit fünf 185 Meter hohen Energietürmen mit 135 Metern Nabenhöhe und 101 Metern Rotordurchmesser. Laut Burghardt rücke man aus freien Stücken zwischen 100 und 300 Meter weiter vom Ort und 220 Meter von Hof Heide weg.

Geschäftssitz nach Waldeck

Der ausgewählte Typ Eercon E-101 sei die „Brot-und-Butter- Anlage - die beste Technik, die hierzulande angeboten wird". Sie arbeite getriebelos bei vier bis 14,5 Umdrehungen pro Minute (Altanlagen bis 35 Umdrehungen). Die Schallbelastung von 65 Dezibel am Tag und 45 in der Nacht würde eingehalten. „Das entspricht dem Geräusch eines modernen Geschirrspülers und liegt noch unter einer ruhigen Unterhaltung."
Wenn der Rotor die Sonne bricht und den steten Wechsel von Licht und Schatten darstellt, ist das für Bewohner besonders unangenehm. „Man kann die Anlage aber so programmieren, dass an einem Wohnhaus kein periodischer Schattenwurf entsteht", versichert der Ingenieur. Das sei bei Hof Heide an Herbsttagen der Fall. „Wir dürfen nicht mehr als 30 Stunden im Jahr und nicht länger als 30 Minuten am Tag Schattenwurf erzeugen."
30 Millionen Kilowattstunden pro Jahr soll der Windpark einbringen. Damit werde der Strombedarf von 6976 Haushalten gedeckt, gleichzeitig würden 27 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Prym signalisiert, dass der Geschäftssitz vom Meschede nach Waldeck verlegt werden soll, und sichert auch Höringhausen Vorteile durch die Windanlagen zu. „Lang- und mittelfristig haben wir das Interesse, dass wir ein Mindestmaß an Akzeptanz treffen und nicht verbrannte Erde hinterlassen." Ausgleichsmaßnahmen von rund 50 000 Euro pro Anlage sollen für Renaturierung in Waldeck verwendet werden, unter anderem an der Werbe.
Sorgen um Gesundheit, Wohnidylle und Wertminderung ihrer Häuser bedrücken zahlreiche Anlieger in der Fragerunde. „Muss die Befeuerungs anlage sein - das ist ja wie in der Disko", deutet ein Teilnehmer auf das blinkende Rotlicht, das den Turm bei Dunkelheit als Luftfahrthindernis kennzeichnen muss. „Einfach weiter - vom Dorf rücken, dann sind wir doch zufrieden", lautet ein an­derer Ratschlag, der kein Gehör findet. „Dann bleiben nur drei Anlagen übrig und das Projekt würde somit unwirtschaftlich", heißt es. Ein Betroffener spricht von Wertminderung. „Unsere Immobilie wird unverkäuflich."
Die fünf Anlagen sollen 2012 gebaut und zum Teil bereits ans Netz angeschlossen werden. Ein Umspannwerk ist in Ober-Werbe vorgesehen.

Weitere Wind-Pläne

„Man hört, dass rund um Höringhausen noch weitere An­lagen geplant sind", bohrt ein Zuhörer weiter nach. Das bestätigt Bürgermeister Feldmann.
Im Gespräch seien eine Windwurffläche des Domaniums im Wald zwischen Dehringhausen und Ober-Waroldern mit sechs bis acht Anlagen.
Eine weitere Planungsidee betreffe Flächen bei Netze in Richtung Naumburg. In unmittelbarer Nähe zu den städtischen Grenzen werde über weitere Anlagen diskutiert, wie in Basdorf auf der Kuppe und in Freienhagen Richtung Landau.Die drei Altanlagen bei Hof - Heide, die im Rahmen eines so genannten „Re-Powerings"  auf zwei große Türme reduziert werden, ist nicht Bestandteil des Konzepts der „Heidberg-Wind". Dessen Betreiber seien „mittendrin im Verfahren", deutet Feldmann an. Ähnlich auch am Ortberg, wo vier Energietürme geplant sind. „Die Betreiber kommen aus Schlagdistanz der Anlagen."  Auf der städtischen Fläche am Schiebenscheid wird Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Genossenschafts-Modells  angestrebt.

 Windkraft – die Energie der Zukunft – stößt bei Anliegern auf wenig Gegenliebe.
Archivfoto: Patrick Pleul

Männerwanderung zwischen den Jahren
Auch in diesem Jahr findet wieder eine Männerwanderung statt. Wir tref­fen uns am 27.12.2011 um 13.00 Uhr am Denkmal in Höringhausen und wandern durch die Feldflur nach Sachsenhausen mit dortigem Zwischen­stopp. Anschließend geht es zurück nach Höringhausen. Der Abschluss findet dann in der „Alten Molkerei" statt.

Tolles Programm beim TV
Wintervergnügen mit Darbietungen etlicher Gruppen kam richtig gut an
Bericht in der HNA am 05.12.2011 von Sibylle Teuber-Blechschmidt
HÖRINGHAUSEN. Das Win­tervergnügen des TV 08 Höringhausen hat schon Tradition in dem Waldecker Stadtteil. So konnte Vorsitzender Ingo Göbel die Darbietungen etlicher Gruppen „als Höhepunkt des Jahres" vor voll besetztem Bürgerhaus ankündigen. Er dankte den vielen Helfern, die ehrenamtlich ein tolles Programm auf die Beine gestellt hätten. Der Raum war zauberhaft winterlich geschmückt, die Fußballer kümmerten sich um die Bewirtung.
Der Vorstand mit Wiebke Jäger, Martina Lange, Willi Zimmermann, Dieter Krautstrunk, Jörg Jeschonnek, Bernd Lohaus und Ingo Göbel eröffnete als Eisbären verkleidet tanzend das Programm.

Der Nachwuchs der Leichtathletik-Gruppe unter der Leitung von Wiebke Jäger und Johanna Wiegand begeisterte mit sportlicher Performance. In der Tanzgruppe „No Devils" (Leitung Elke Bedi) hatten die Mädchen gleich zwei Tänze eingeübt. Beim Titel „Magic" war die Bühne in Schwarzlicht getaucht. Am Schluss formierten sich alle zum Vereinsnamen „TV 08".
Witzige Sketche hatten Judotrainer Aiman Al-Homssi und Heike Berthold „Wir sind Deutschland" und die Übungsleiterinnen Martina Lange, Gretel Zimmermann, Claudia Ullrich, Elke Bedi, Manuela Tenge und Heike Berthold-ein­studiert.
Ob leicht frivol bei „Heisse Höschen", urkomisch als aus dem Altenheim entlaufene Seniorengruppe „Mit 66 Jahren" oder deftig als Berliner im „Taxi": Die Frauen zeigten komödiantisches Talent und erhielten entsprechend viel Applaus. Witzig auch die Fußballer. Mit ihren Sketchen hatten die jungen Übungsleiter Thomas Schmidt, Timo Kiepe, Andre Henkelmann, Latif Al-Homssi, Christian Mehlhorn und Bastian Wendorff die Lacher auf ihrer Seite. Höhepunkt war zweifellos die Choreografie der Gymnastikgruppe II unter Leitung von Regina Jeschonnek, Heike Österling und Christel Schacht. Als „Überraschung" angekündigt, erwies sich der Tanz zu „Amadeus" in aufwändigen Kostü­men bei tollen Lichteffekten als berauschender Augenschmaus.
Die Zuschauer erklatschten sich dann auch eine Wiederholung, und ein strahlender Ingo Göbel dankte für den gelungenen Abend. „Bei solch engagierten Vereinsmitgliedern macht es Spaß, Vorsitzender zu sein", rief er und lud die Sportler und ihre Gäste ein, zur Musik der Gruppe „Happy Hour" aus Lichtenfels/Vöhl das Tanzbein zu schwingen.


Rein ins Wintervergnügen
Als Eisbären eröffnete der Vorstand des TV Höringhausen das abendliche Spektakel „Winter­vergnügen" (Bild oben). Als Putzfrau Röschen sucht Heike Berthold (Bild rechts) „Heiße Höschen" auch bei Manuela Tenge. Eine tolle Choreografie zeigte die Cymnastikgruppe II dem begeisterten Publikum (Bild unten). Der Tanz zu „Amadeus" erwies sich als der Höhepunkt und die Überraschung des gelungenen Abends. Und beim Sketch „Taxi" glänzten Claudia Ullrich und Heike Berthold (Bild unten rechts). Nach dem offiziellen Teil hieß es: Tanz mit der Band „Happy
Hour". Fotos: Teuber-ßlechschmidt


Informationsveranstaltung Windenergie am Heidberg

Das Thema „Erneuerbare Energien", und hier ganz im Besonderen die Windkraft, nimmt zunehmend einen großen Platz in der Diskussion bezüglich möglicher Standorte ein.
Auf der Grundlage des damaligen Regionalplans hat die Stadt Waldeck entsprechende Windvorrangflächen ausgewiesen.
Der Investor und künftige Betreiber der Heidberg-Windenergie möchte sein geändertes Konzept der interessierten Bevölkerung in einer Sitzung am Dienstag, 13. Dezember 2011 um 20.00 Uhr im Bürgerhaus des Stadtteiles Höringhausen vorstellen.
Da es sich hierbei um ein nicht nur für Höringhausen wichtiges Thema handelt, lade ich Sie zu dieser Informationsveranstaltung auch außerhalb der Grenzen von Höringhausen recht herzlich ein.
Jörg Feldmann, Bürgermeister

Weihnachtsmann hat Papas Augen
Vereine umrahmen Adventsnachmittag des Ortsbeirats für die Senioren
Bericht in der WLZ am 03.12.2011
Waldeck - Höringhausen.
 Der
Spielmannszug der Feuerwehr eröffnete mit Schwung einen Adventsnachmittag der Senioren. Ortsvorsteher Uwe Wagner hieß zahlreiche Besucher willkommen.
Die Kinder der Grundschule und des Akkordeonorches­ters präsentierten weihnachtliche Lieder mit Gesang und Akkordeonbegleitung und trugen Gedichte vor. Die Episode vom „Weihnachtsmann ohne Mütze" ließ viele Besucher herzerfrischend lachen.
Die Stücke und Lieder hatten die Lehrerinnen Nicole Lamm, Heinke Alff und Akkordeon-Lehrerin Karin Schirner mit den Kindern eingeübt. Zum Abschluss ihres Programmes begeisterten die Mädchen und Jungen mit einem schwungvollen Lied.
Darin wundern sich die jungen Sänger, dass der Weih­nachtsmann Vaters Augen hat.
Namens des Ortsbeirats, der wie immer den Seniorennachmittag veranstaltete, grüßte Kurt-Michael Bloos die Höringhäuser Senioren. Auch Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Schmidt sprach Grußworte. Das Höringhäuser Bürgerhaus sei „so sicher wie noch nie", denn endlich sei ein Notausgang eingebaut, merkte er augenzwinkernd an.
Abschließend gaben Männergesangverein und Projektchor einige Kostproben aus ihrem Repertoire. Im Anschluss wurden Kaffee und Kuchen aufgetragen.
Pfarrerin Rita Schuppe-Naumann hielt eine Andacht mit musikalischer Unterstützung des Kirchenchors. Männerchor und Gesangverein übernahmen das musikalische Finale, bevor die Senioren zu Fuß oder mit dem Abholservice des Ortsbeirats wieder den Heimweg antraten.

(mb)Die Geschichte vom Weihnachtsmann ohne Mütze amüsierte die Besucher des Seniorennachmittags. Fotos: Maria Blömeke Der Projektchor umrahmte den Nachmittag im Advent mit einigen Liedern aus seinem Repertoire.

3 Historische Brunnen entdeckt
Nachdem in 2010 die Wirtschaftsgebäude des ehem. Hofgutes abgerissen werden
konnten und nach langwierigen Verhandlungen mit der Denkmalschutzbehörde über
die Gestaltung der künftigen Abgrenzung zur Hauptstraße konnte im November die
Fa. Fisseler unter Bauleitung der Fa. Bioline mit den Erdarbeiten um das Herrenhaus
(Modul 1 und 2) beginnen. Die Herrichtung, Bepflanzung und Möblierung des künftigen
Festplatzes (Anger) soll im 2. Quartal 2012 abgeschlossen sein. Dieser neu gestalteter
"grüne Dorfmittelpunkt" soll nach den Sommerferien 2012 zünftig eingeweiht werden.
Bei den Erdarbeiten wurden drei gut erhaltene historische Brunnen gefunden.
Besonders über einen Brunnen freuen sich die Mitglieder des Arbeitskreises, da es
die Lage und der Zustand gestatten einen schicken Platz zum Verweilen und Treffen
zu gestalten. Die Pflaster- und Natursteinarbeiten wird in Eigenleistung erfolgen.
Er soll den historisch bezeugten Namen "Kübenborn" erhalten. Was mit den beiden
anderen Brunnen geschieht ist derzeit noch offen. Über die Vorhaben der DE Hö in
2012 berät der AK in einer Sitzung am .11.2011. 20:00 Uhr BGH. Dazu sind alle
interessierten Mitbürger herzlich eingeladen.

Drei Brunnen aus alter Zeit wurden entdeckt. Im Bild eine Skizze des
neu geplanten Dorfmittelpunkts mit den Fundorten der Brunnen.

Lothar Schirmer, Heinrich Figge, Ortsvorsteher Uwe Wagner, und
Friedhelm Fingerhut begutachten den Brunnen, der den alten Namen
"Kübenborn" erhalten soll.

Waldeckscher Anzeiger
Nr. 130, Montag, den 2. November 1857
Sachsenhausen, 30, Oct. Gestern Vormittag hat sich in dem etwa eine halbe
Stunde von hier entfernten Grßh. Hess. Pfarrdorfe Höringhausen ein sehr
beklagenswerther Unglücksfall ereignet. Die noch sehr junge Ehefrau des
Gutsbesitzer Rohde, geb. Brand, wurde als Leiche in dem Brunnen, welcher
schon seit langen Jahren in dem Garten angelegt ist, gefunden. Nachdem zur
Frühstückszeit der genannte Ehemann seine Frau im Hause und bei einigen
Nachbarn vergebens gesucht hatte, begibt sich kurz danach eine Magd zu dem
Brunnen, um Wasser zu holen, und findet zu ihrem größten Schrecken die
Hausfrau darin. Die Verblichene hat Wasser holen wollen und muß sich
Wahrscheinlich mit dem Eimer zu weit über den Brunnen, der, weil weder
Kette noch Haken dazu vorhanden, zum Wasserschöpfen sehr gefährlich ist,
geragt, das Übergewicht bekommen haben und so in die Tiefe des Wassers
von etwa 7 Fuß hinabgestürzt sein. Wie lange sie im Brunnen gelegen, ist nicht
ermittelt, doch wohl 2 Stunden, weshalb alle ärztlichen Wiederbelebungsversuche
erfolglos blieben. Die Entseelte hinterläßt neben ihrem trauernden Gatten noch
3 Mädchen von 7, 5 und 11/4 Jahren. – Die ältesten Bewohner Höringhausens
erinnern sich noch, daß in demselben Brunnen schon zwei Personen ertrunken sind.
Hoffentlich wird dies dritte Opfer eine Einmischung der betreffenden Polizei zur Folge
haben und der Brunnen so eingerichtet werden, daß so leicht kein weiteres Unglück
vorkommen kann.
Abgeschrieben von H. Figge

Besinnliches in der Kirche
Fünf Chöre, Orchester und Musikkreise sorgten für einen fröhlichen Abend
Bericht in der HNA am 02.12.2011

HÖRINCHAUSEN. Höringhausen singt und klingt. Diesen Eindruck erhielten die
vielen Besucher, die zu einer musikalischen Adventsandacht in die Höringhäuser
Kirche gekommen waren.
Eine kleine Auszeit solle es sein - Zeit der Ruhe und Besinnung in der für immer
mehr Menschen auch hektischen Vorweihnachtszeit, sagte Pfarrerin
Rita Schuppe-Naumann und lud ein mit dem alten Adventslied „Macht hoch die Tür..."
auch die eigenen Tore und Herzen zu öffnen. Fünf Chöre, Orchester und Musikkreise
gestalteten mit ganz unterschiedlichen fröhlichen und besinnlichen Beiträgen
den Abend. Mit der „Hymne an die Nacht" eröffnete der MGV mit Thilo Nordheim das
musikalische Programm. Es folgten verschiedene Beiträge des Akkordeonorchesters
unter Leitung von Karin Schirmer.
Unter anderem spielten sie eine Telemann-Suite und „The rose of Calvingrove".
Der Flöten- und Gitarrenkreis von Reinhold Wagener begeisterte mit ganz anderen
Klängen. „African Noel" entführte über die Grenzen, Trommelklang mischte sich ein
bei „A Star is shining tonight" und dass die Gruppe auch noch singen kann, zeigte sie
mit einem Lied von Nena und der humorvollen Geschichte von Man­fred Siebald
„Was hat wohl der Engel gedacht".
Der Kirchenchor unter Leitung von Helga Schlömer erfreute mit glockenhellen
Stimmen und zum Schluss tra­fen sich MGV und Projektchor zum
Gemeinschaftsfinale „Gott aller Menschen". Petra Mecke spielte auf der Orgel noch
einige Weisen, während etliche Besucher bei Glühwein und Plätzchen der Einladung zum Plauderstündchen folgten. (ztb)

Auch sie erfreuten mit außergewöhnlichen Klängen und Liedern: Der Flöten- und Gitarrenkreis mit Reinhold Wagener (rechts).
Foto: Teuber-Blechschmidt

MGV Höringhausen
Liebe Vereinsmitglieder,
Weihnachten steht vor der Türe und somit auch unsere traditionelle Weihnachtsfeier.
Der Termin ist am Freitag, den 16. Dezember 2011 um 19.00 Uhr
im Saal des Bürgerhauses Höringhausen.
Hierzu möchten wir euch alle mit euren Angehörigen recht herzlich einladen.
Mit freundlichen Sängergrüßen
Der Vorstand des MGV 1865 Höringhausen

Evangelische Kirchengemeinde Höringhausen
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Pfarrerin Rita Schuppe-Naumann, Kirchplatz 1,  Tel. 05634/91287                      
Für den Kirchenvorstand: Herbert Rüssel, Kirchstraße 8, Tel: 05634/91242 
Küster: Klaus Bangert, Steierköppel 12, Tel: 05634/206
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Gottesdienste und Andachten:

Sonntag, 18. Dezember 11    4. Advent
10.00 Uhr       Gottesdienst  (Die Kollekte ist für die eigene Gemeinde bestimmt.)
11.00 Uhr       Kindergottesdienst 

Wochenveranstaltungen:

Dienstag, 20. Dezember 11   
14.00 Uhr       Seniorenkegeln

Mittwoch, 21. Dezember 11
18.30 Uhr       Jugendkreis

Donnerstag, 22. Dezember 11
16.00 Uhr       Seniorengymnastik im Bürgerhaus

Freitag, 23. Dezember 11
10.00 Uhr       Spielkreis im Gemeindehaus

 Weihnachtsgottesdienste:

Samstag, 24. Dezember 11   Heiligabend        
16.00 Uhr       Familiengottesdienst mit Krippenspiel
18.00 Uhr       Christvesper (Es singt der MGV). Die Kollekten sind jeweils für die Aktion
                        Brot für die Welt bestimmt.

Sonntag, 25. Dezember 11     1. Weihnachtstag
10.00 Uhr       Weihnachtsfestgottesdienst mit Abendmahl (Es singt der Kirchenchor)  
                                                                                                    Kollekte: eigene Gemeinde
Montag, 26. Dezember 11    2. Weihnachtstag
10.00 Uhr       Weihnachtsfestgottesdienst      Kollekte: eigene Gemeinde

Wochenspruch: Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine   
                                                                                                              Herrlichkeit. Joh 1,14

 

Gottesdienste zu Silvester und Neujahr:

Samstag, 31. Dezember 11      Silvester
18.00 Uhr       Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl    Kollekte: Brot für die Welt

Sonntag, 1. Januar 2012
18.00 Uhr       Neujahrsgottesdienst      (Die Kollekte ist für die eigene Gemeinde bestimmt)

Allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr!

 

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…

Musikalische Adventsandacht in Höringhausen

Musikalische Veranstaltungen haben Tradition in Höringhausen. So hatte die evangelische Kirchengemeinde  auch in diesem Jahr zu einer musikalischen Adventsandacht eingeladen, die von den örtlichen Musikgruppen mitgestaltet wurde. Fehlte auch in diesem Jahr der Schnee, so vermittelten doch die vor der Kirche und auf dem neu gestalteten Kirchplatz mit dem Rondell arrangierten Windlichter eine  adventliche Stimmung. Wer sich an dem Abend auf den Weg gemacht hatte, den empfing eine vorweihnachtliche Kirche im Kerzenglanz. 
Pfarrerin  Schuppe-Naumann konnte bei ihrer Begrüßung den Männergesangverein Höringhausen sowie den Projektchor, den Flöten- und Gitarrenkreis, das Akkordeonorchester und den Kirchenchor unserer Kirchengemeinde willkommen heißen. Geistliche Kompositionen präsentierten der Männergesangverein und der Projektchor unter der Leitung von Thilo Nordheim sowie der Kirchenchor mit seiner Dirigentin Frau Schlömer und bewiesen einmal mehr, wie wichtig die Chöre für das kulturelle Leben der Gemeinde sind.
Die Flöten- und Gitarrengruppe unter der Leitung von Reinhold Wagener hatte englische Adventslieder,  Gospelsongs und ein schönes Lied von einem nachdenklichen Esel im Programm.
Gründlich vorbereitet für diesen Abend  hatte sich auch das Akkordeonorchester. Unter der bewährten Leitung von Karin Schirmer erfreute es die Zuhörer mit eingängigen Melodien. Natürlich darf bei einem Kirchenkonzert auch die Orgel nicht fehlen. Petra Mecke bewies einmal mehr, wie sicher und gekonnt sie dieses Instrument beherrscht.
Das bekannte und vertraute Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,…“ stand im Mittelpunkt der Ansprache von Pfarrerin Schuppe-Naumann.
Nach der Andacht blieben viele Besucher noch bei Glühwein und Plätzchen beisammen und ließen die musikalische Adventsandacht ausklingen.