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Beiträge Oktober 2011

An die Mitglieder der Bürgerinitiative!

Aus aktuellen Anlass lade ich hiermit zu einer Zusammenkunft der BI am Donnerstag,
27. Oktober, um 20 Uhr in den Clubraum des Bürgerhauses Höringhausen
recht herzlich ein. Ich hoffe, dass alle dieser Einladung folgen können.
Bitte gebt diese Information auch an die weiter, die über keinen E-Mail Anschluss verfügen.
Die Sommerpause ist vorbei.In unserer letzten Zusammenkunft haben wir beschlossen,
Rechtsanwalt Armin Brauns (Schrozberg) das Mandat für die Einreichung einer Klage
gegen die geplanten WEA nahe Hof Heide zu erteilen. RA Brauns ist inzwischen tätig
geworden und hat die Klage gegen die genehmigten WEA nahe Hof Heide beim
Verwaltungsgericht Kassel eingereicht.
Aus dem Schriftverkehr, der mir bislang vorliegt, äußert sich die Beklagte in der Weise,
dass die Genehmigung rechtmäßig sei. Inzwischen hat die Betreibergesellschaft
JUWI Wind ihre bereits genehmigten WEA an die Firma Heidberg Wind abgetreten.
Eine Stellungnahme der Firma Heidberg Wind wurde im Verwaltungsgerichtsverfahren
durch die 4. Kammer angefordert.
In einem Zeitungsbericht (WLZ) vom 15. Oktober 2011 ist zu lesen, dass die
Waldecker Windenergie im Aufwind  ist. Eine Lösung im Disput um die WEA nahe
Hof Heide soll sich abzeichnen, da die Stadt Waldeck beabsichtigt eine Fläche im
Wald am Schiebenscheid für einen Windpark zur Verfügung zu stellen. „Wir sind auf
sehr guten Weg“ wird Bürgermeister Feldmann zitiert. „ Wir planen vier
Windenergieanlagen im Wald, davon könnte ein Standort als Ersatz für den dienen,
der nahe am Ortsrand liegt“ nennt BGM Feldmann einen Kompromiss.

Am Donnerstag, 03. November 2011, soll eine Bürgerversammlung zum
Thema WEA in Höringhausen
durchgeführt werden.

Dieser Termin wurde bisher offiziell noch nicht bestätigt. Andere Quellen berichten,
dass weitere WEA ( bis zu 22 Stück) rund um Höringhausen im Gespräch sind.

Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, dass wir uns im Vorfeld eine Meinung bilden
und das weitere Vorgehen besprechen.

Gruß

Bruno Mecke

 

 

 

Nostalgie aus Kindertagen
VdK-Ortsverband im Spielzeugmuseum in Massenhausen. Bericht in der WLZ am 21.11.2011 Waldeck-Höringhausen.
Der
VdK-Ortsverband Höringhausen besuchte das Spielzeugmuseum in Massenhausen.
Ausgestellt ist Spielzeug aus vergangener Zeit, das durch Kinderhände gegangen ist.
Viele erinnerten sich dabei mit Wehmut an lieb gewonnenes Spielzeug aus eigenen
Jugendtagen. Bei einer Führung staunten die Höringhäuser über die umfangreiche Sammlung. Elektrische Eisenbahn, Burgen, Metallbaukästen, aber auch Dampfmaschinen, Bauernhöfe
sowie alte Holzspielsachen sind ausgestellt. Eine Auswahl an Puppen, Puppenstuben und Kaufmannsläden sowie alte Skiausrüstungen weckten nostalgische Erinnerungen.
Schulmöbel und Lehrmaterialien runden die Ausstellung ab.
Bei Kaffee und Kuchen klang der Ausflug gesellig und gemütlich aus.
Nächster Termin ist die Jahresabschlussfeier am Samstag, 10. Dezember.          (r)

Der Besuch im Spielzeugmuseum in Massenhausen weckte
Erinnerungen an die eigene Kindheit.   Foto: pr

Kissen mit Botschaft: Geschenk mit Herz von Frau zu Frau
Bericht in der WLZ am 20.10.2011
Handarbeitsclub „Rostige Nadel" schneidert Kissen für Brustkrebs-Patientinnen im Klinikum Kassel
Waideck-Höringhausen/Kassel.
13 Frauen, ein Abend Zeit und ein gemeinsames Ziel: Herzkis­sen für Brustkrebspatientinnen
des Klinikums Kassel zu schneidern. Das Ergebnis dieser Akti­on übergaben Anja Rausch
und Edeltraut Eßbach im Namen ih­rer Mitstreiterinnen aus dem Höringhäuser Handarbeitsclub
„Rostige Nadeln" dem Direktor der Frauenklinik, Prof. Dr. Tho­mas Dimpfl, und der
Stationsleiterin Annett Wagner.
65 liebevoll hergestellte und mit Grußbotschaften versehene Herzkissen wurden übergeben.
„Unsere Patientinnen werden sich sehr über diese Geste freuen und sicher auch vom
praktischen Nutzen der Kissen profitieren", sagte der Chefarzt. Die Idee stammt aus einer
Patch work-Zeitschrift. Darin las Anja Rausch von dieser in den USA schon weit verbreiteten
Aktion. Außerdem gab es Schnittmuster zum Herunterladen. Schnell überzeugte sie die Handarbeits­gruppe, und es wurden Herzkissen für das Interdisziplinäre Brustzentrum im Klinikum Kassel hergestellt. Die Frauen wollen damit ihr Mitgefühl und ihre Solidarität mit den Patientinnen ausdrücken.
„Auch aus unseren Reihen ist schon Bedarf angemeldet worden, Herzkissen zu verteilen", erzählt Edeltraut Eßbach. Stationsleiterin Annett Wagner geht davon aus, dass die Kissen viele dankbare Empfängerinnen finden werden. Sie sind nach einem besonderen Schnittmuster mit langen
„Ohren" gearbeitet und besonders für Brustkrebspatientinnen, denen Lymphknoten entfernt wurden, geeignet. Die frisch Operierten können das Herzkissen unter den Arm klemmen, was viele als
entlastend und angenehm empfinden.
Die Höringhäuserinnen wollen in regelmäßigen Abständen Herzkissen nachliefern.
Allerdings geht die ehrenamtliche Aktion ins Geld. Besonders das hochwertige, waschbare
Füllmaterial für die Kissen sei teuer. Wer die Handarbeitsdamen unterstützen möchte oder selbst
eine Herzkissen-Aktion plant, kann sich an Anja Rausch wenden (E-Mail rausch-anja@web. de).
Außerdem wollen sich die „Rostigen Nadeln" auf dem Weihnachtsmarkt von Schloss Waldeck
beteiligen. Wer dort eine Spende gibt, ermöglicht damit die Herstellung weiterer Herzkissen für die Brustkrebspatientinnen.    (r)

Stationsleiterin Annett Wagner, Anja Rausch, Klinikdirektor Prof. Dr. Thomas Dimpfl und
Edeltraut Eßbach (von links) präsentie­ren einen Teil der 65 Herzkissen.      Foto: pr

Windenergie im Wald mit Bürgerbeteiligung
Für Disput in Höringhausen zeichnet sich Lösung ab: Ersatzstandort auf städtischer
Fläche am Schiebenscheid
. Bericht in der WLZ am 15.10.2011
Waldeck-Höringhausen. Waldecker Windenergie im Aufwind: Eine Lösung zeichnet sich
im Disput in Höringhausen ab, und im Wald am Sachsenhäuser Schiebenscheid
plant die Stadt Waldeck einen Wind­park mit Bürgerbeteiligung.
„Wir sind auf sehr gutem Weg", findet Bürgermeister Jörg Feldmann.
Der Streit um die umstrittene Windenergieanla­ge, die 480 Meter von Hof Heide geplant war,
könnte beigelegt werden, wenn der Investor auf das Angebot der Stadt Waldeck eingeht.
„Wir planen vier Windenergieanlagen im Wald, davon könnte ein Standort als Ersatz für
den dienen, der nahe am Ortsrand liegt", nennt Feldmann einen Kompromiss.
In Höringhausen schlug den Heidberg-Investoren erheblicher Gegenwind entgegen.
Die Bürgerinitiative „Gegenwind" protestierte gegen die im Süden des Dorfes auf Hof Heide
geplanten Anlagen. Vor allem Lärmbelästigung und Schattenschlag durch die riesigen
Anlagen brachten die Anlieger auf die Barrikaden (WLZ berichtete ausführlich).
Die drehenden Flügel reflektierten das Sonnenlicht und sorgten für „Disco-. Effekt",
kritisierte die Bürgerinitiative.
Im Spätherbst 2012
Derzeit gelte in Hessen eine Abstandsregelung von Windkraftanlagen zu Einzelgehöften
von 500 Metern und zu Wohngebieten von 1000 Metern. Die BI forderte als Abstand zu
Wohngebieten die zehnfache Höhe der Windkraftanlagen, wie sie dieWHO befürworte.
Für die städtischen Anlagen in .der Waldgemarkung am Schiebenscheid ist ein
Genossenschaftsmodell im Gespräch. „Bürger können sich beteiligen, und das Geld
bleibt in der Kommune", nennt Bürgermeister Feldmann die Vorteile.
Planung und Geschäftsform sind derzeit in Arbeit.
Frühestens im Spätherbst des Jahres 2012, so hofft der Waldecker Bürgermeister,
soll der Bau der riesigen Windräder beginnen. Allein eine der Drei-Mega-Watt-Anlagen kostet
knapp vier Millionen Euro. In das Projekt seien Landkreis und Energie Waldeck-Frankenberg eingebunden.
Insgesamt fünf Windenergie- Anlagen sind am Heidberg vorgesehen, vier Anlagen planen
Ortsansässige am Orthberg. Die drei vorhandenen Anlagen am Heidberg werden auf zwei leistungsstärkere Anlagen reduziert.                   (höh)

 

Windräder bei Hof Heide; für den Bau der umstrittenen neuen Anlagen zeichnet sich
eine Lösung ab.

Foto: Conny Höhne

Ortsbeirat des                                                                      Waldeck, 11.10.2011
Stadtteiles Höringhausen

EINLADUNG

 

Hiermit lade ich Sie zur 5. öffentlichen Ortsbeiratssitzung für

Montag, den 24.10.2011, um 20.00 Uhr

im Clubraum des Bürgerhauses Höringhausen

ein

TAGESORDNUNG

  1. Geplante Investitionen 2012
  1. Notausgang Bürgerhaus
  1. Dorferneuerung
  1. Bericht Grenzbegang 2011
  1. Vorbereitung Senioren-Adventsnachmittag
  1. Terminplanung 2012
  1. Verschiedenes

 

Gez.
Uwe Wagner, Ortsvorsteher

Kirchplatz erhält neues Aussehen
Ehrenamtliche erledigen Umbauarbeiten, Bericht am 13.10.2011 in der WLZ
HÖRINGHAUSEN. Beim Erntedankfest in der Kirche Höringhausen wurde die
Auf­merksamkeit unter anderem auf die laufende Umgestal­tung des Kirchplatzes gelenkt.
Außerdem dankten viele Gottesdienstbesucher für die Vielzahl an Gottes Gaben.
Die Kindergottesdienstkin- der zeigten ein kurzes Stück, die Sängerinnen und Sänger des
Kirchenchores traten ebenfalls auf. In ihrer Predigt erinnerte Pfarrerin
Schuppe- Naumann daran, wie wichtig der Segen Gottes für Menschen und die Natur sei.
Dieser Segen sei aber auch in der Gemeinschaft spürbar, denn diese Gemeinschaft
sei seit drei Wochen rund um die Kirche erlebbar. Dort engagieren sich viele
ehrenamtlichen Hel­fer unermüdlich bei der Neugestaltung des Kirchplatzes.
Dank ihrer Hilfe sind die Pflasterarbeiten schon weit vorangeschritten.
Nach dem feierlichen Gottesdienst lud der Kirchenvorstand die Gemeindemitglieder
zu Kartoffelsuppe, Kaffee und selbst gebackenem Kuchen ein.
Viele verbrachten dabei einige Stunden im Schat­ten hinter der Kirche und nutzten
dabei die Gelegenheit, den Stand der Umbauarbeiten in Augen­schein zu nehmen.

Ehrenamtlich im Einsatz: Pflasterarbeiten zählen zu den Arbeiten auf dem Höringhäuser
Kirchplat.

SPD ehrt Heinz Grahl

Höringhausen. Im Rahmen einer Feierstunde im Hause Grahl ehrte der SPD-
Ortsverein Höringhausen im Auftrage des SPD-Bundesvorstandes, Herrn Heinz
Grahl für 50jährige Mitgliedschaft in der SPD und im Ortsverein Höringhausen. 
Die Glückwünsche überbrachte der 1. Vorsitzender des Ortsvereins, Karl-Heinz
Schmidt und der Stadtrat Kurt Michael Bloos.
In seiner Laudatio ging Schmidt auf die zahlreichen Aktivitäten des Jubilars in
den vergangenen 50 Jahren ein. So war Heinz Grahl viele Jahre im Ortsbeirat
für die Bürger und den Ort tätig. Im Ortsverein bekleidete Heinz Grahl zahlreiche
Ehrenämter, inbesondere war er über ein Jahrzehnt stellvertretender
Ortsvereinsvorsitzender.  Schmidt nannte Heinz Grahl die gute Seele des Ortsvereins;
denn Grillpartys, Teichfeste oder sonstige Veranstaltungen waren ohne Heinz Grahl
nicht denkbar.
Schmidt dankte im Namen des Bundesvorstandes und des SPD-Ortsvereins
Höringhausen für all die Aktivitäten und überreichte die Ehrenurkunde des
Bundesvorstandes und die goldene Ehrennadel. Schmidt dankte aber auch der
Ehefrau Gerda für die jahrzehntelange Unterstützung ihres Ehemannes.
Der überreichte Blumenstrauß an Frau Grahl solle den Dank des Ortsvereins
symbolisch übermitteln. 

Der Jubilar Heinz Grahl mit seiner Familie. Karl-Heinz Schmidt (3 von rechts) verliest die Ehrenurkunde
des Bundesvorstandes  Anschließend überreichte Stadtrat Kurt Michael Bloos (links) die goldene
Ehrennadel an den Jubilar.

Höringhäuser Senioren besichtigten Firma Peikko


Die Höringhäuser Senioren-Gemeinschaft hat jetzt die Firma Peikko besichtigt.
Die finnische Niederlassung beschäftigt in dem Waldecker Stadtteil inzwischen
146 Mitarbeiter, wie Geschäftsführer Gerhard Krummel erläuterte.
Er ermöglichte den Höringhäusern einen Einblick in die automatisierte Schweißtechnik
und die Herstellung von kundenspezifischen Schweißkonstruktionen für den
Stahlbetonbau. Bei Peikko in Waldeck-Höringhausen werden Lösungen für die
Fertigteilindustrie umgesetzt. Mittlerweile werden 25 Prozent der Fertigung in die
Windindustrie zu dem größten Windkraftanlagenhersteller Deutschlands Enercon n
ach Aurich geliefert.


Nach der Firmenbesichtigung –
unser Bild zeigt die Gruppe vor dem Firmengebäude –
trafen sich die Höringhäuser zu einem gemütlichen Abschluss beim
ehemaligen Ortsvorsteher Friedhelm Fingerhut.

Hans Dreier

Lebenshilfe interessiert am Herrenhaus
Dorferneuerung auf gutem Weg • Seniorenwohnungen und Tagesstätte im
Hofgut im G
espräch
Freiflächengestaltung ist auf den Weg gebracht, und für das Herrenhaus des
ehemaligen Hofguts zeichnet sich eine Nut­zung ab. Die Lebenshilfe interessiert sich
für den Ausbau zu einer Seniorenwohnanlage mit Tagesstätte.
Bericht in der WLZ vON CONNY HÖHNE
Waldeck - Höringhausen. „Wir sind auf einem sehr, sehr guten Kurs", frohlockt
Bürger­meister Jörg Feldmann über die Dorferneuerung in dem Waldecker Stadtteil.
Rund 580000 Euro flössen bislang in den Waldecker Stadtteil.
Blickfang wird der Dorfmittelpunkt. Auflagen der Denkmalspflege auf der Anlage des
Hofguts seien abgearbeitet. Die Freiflächengestaltung im Magistrat wurde abgesegnet.
Volumen: 310000 Euro.
Bäume und Dorfanger
Lindenreihen sollen den ehemaligen Vierseiten-Hof der Gutsanlage skizzieren.
Innerhalb des Baum-Quadrats wird ein geschotterter Anger angelegt.
„Dieser Platz ist vielseitig nutzbar", deutet Bürgermeister Feldmann an.
Deshalb würden vorsorglich Anschlüsse für Strom und Wasser gelegt.
Der Arbeitskreis Dorferneuerung habe Bänke und Pflaster ausgewählt.
Die drei entstehenden Bauplätze in der Dorfmitte werden zunächst eingegrünt.
In Eigenleistung wird eine Bruchsteinmauer errichtet - eine Forderung der
Denkmalpflege, die nach einem Kompromiss kleiner ausfällt als gefordert.
Ambulante Hilfe
Nachdem der Verkauf des früheren Gesindehauses für  25 000 Euro geplatzt ist,
keimt neue Hoffnung für das Herrenhaus, für das die Stadt als Eigentümer schon
lange nach einem geeigneten Investor sucht. Die Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg
bringt Seniorenwohnungen und eine Tagesstätte ins Gespräch. Im Erdgeschoss
könnten Bewohner und auswärtige Senioren ambulante Hilfe nutzen. Praxisräume
für Therapeuten ergänzen das Konzept. Laut Dr. Wolfgang Werner
Vorstandsvorsitzender des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg,
seien Investoren an dem Projekt interessiert.
„Wenn das gelingen würde, wäre die Lebenshilfe der Betreiber."
Die Entwurfsplanung mit Kostenschätzung soll Ende Oktober vorliegen.
Das Vorhaben könnte dann noch in diesem Jahr in einer Bürgerversammlung
vorgestellt werden.
Großzügige Räume auf mehreren Etagen und lange Flure bieten sich laut Werner
geradezu an für einen Umbau zu Wohnungen. Bis zu zehn Apartments seien in der
oberen Etage denkbar.
Werner ist überzeugt vom Konzept der Senioren-Wohn- gruppen mit ambulanter
Betreuung. Selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen, die gemietet oder als Eigentumswohnung erworben werden. das ist die Konzept-Idee für den Lebensabend.
Geeignet sei dies für Senioren einschließlich Pflegestufe zwei, die verschiedene
ambulante Dienste nutzen könnten. Eine Heimleitung wie im Seniorenheim gibt es nicht.
„Attraktives Gebäude"
Nach diesem Konzept betreibt die Lebenshilfe bereits ein Haus in Frankenau.
In Bad Wildungen soll in 2012 in der Laustraße ein Domizil seine Pforten öffnen.
Weitere Wohngruppen nach ähnlichem Vorbild seien in Waldeck-Frankenberg geplant,
deutet Werner an.
Das Modell habe Zukunft. Altenheime seien nicht für alle äl­teren Menschen
notwendig und oft ein gravierender Kostenfaktor, gibt Werner zu bedenken.
„Das Herrenhaus in Höringhausen ist ein attraktives Gebäude und macht mit der künftigen Platzgestaltung sehr viel her“, zeigt sich Werner zuversichtlich.

Neue Perspektiven eröffnen Pläne für das ehemalige Hofgut in Höringhausen:
Die Lebenshilfe hat Interesse, Seniorenwohnungen mit ambulanter Tagesstätte
im Herrenhaus zu betreiben.

Lange Flure, großzügiges Treppenhaus:Vom Zuschnitt der Räume ist das
Herrenhaus des ehemaligen Hofguts geeignet für den Umbau zu Seniorenwohnungen

 

Strikte Statuten für die große Freiheit

Motorradclub Höringhausen wird in diesem Jahr 4o Jahre alt -
keine offizielle Feier weg
en Todesfall
250er-BMWs, eine 350er- Horex und 50er-Klein- krafträder zählten zum ersten Fuhrpark.
Die Liebe zu „heißen Öfen" verband sieben junge Leute.
Sie hoben im Jahr 1971 den Motorradclub Höringhausen aus der Taufe.
Bericht am 30.09.2011 in der WLZ vON CONNY HÖHNE
Waldeck-Höringhausen.
Im Oktober blickt der Verein auf sein 40-jähriges Bestehen zurück.
Für 20 Mark im Jahr wurde ein Geräteschuppen am Ortsrand in Richtung
Ober-Waroldern angemietet und ausgebaut. Er diente bis 1977 als Domizil.
Im Dezember brannte die „alte Hütte" bis auf die Grundmauern nieder. Mitglieder sprechen
noch heute vom „schwärzesten Tag in der Clubgeschichte".
Auf Erbpacht stellte die Stadt Waldeck dann das heutige Gelände An der Walme zur
Verfügung. Dort krempelten die 24 Mitglieder 1979 die Ärmel hoch und bauten in
Eigenleistung das heutige Clubheim, 1980 wurde Einweihung gefeiert. In dem feudalen
Domizil stieg manche Party. Stammgetränk an der Theke: Schnaps der Marke Rohrfrei.
Inzwischen hat der Club auch das Nachbargelände erworben und keine Platznot mehr.
Das Interesse der Club- Mitglieder ändert sich im Laufe der Zeit, nach Horex und
Kleinkrafträdern waren „dicke Böcke" begehrt, darunter Harleys und AME-Chopper.
1981 wurde das Internationale Shopper-Treffen ausgerichtet, das über 5000 Besucher
nach Höringhausen lockte. Meilenstein in der Vereinsgeschichte ist das
Joe-Cocker-Konzert 1998 in Korbach. Es begeisterte 7000 Musikfans und riss ein
großes Loch in die Kasse. Die Mitglieder zahlten die Zeche aus eigener Tasche.
„Seit zwei Jahren sind wir schuldenfrei", freut sich Club-Präsident Jürgen Hollweg.
Beliebt über viele Jahre: die Dreiradrallye der Gespannfahrer mit Behinderten aus
dem Bad Arolser Bathildisheim. Rocknächte in der Sachsenhäuser Stadthalle,
Motorradtreffen, Wochend-Ausfahrten zu anderen Vereinen und eine jährliche Clubfahrt
gehörten ebenfalls zum Programm. Ein harter Kern fuhr bis nach Petersburg, ans
Nordcap und auf die Isle of Man.
Der MC bringt sich aktiv in die Dorfgemeinschaft ein, un­terstützte die Dorf-Kirmes und lud
zu Schlachte-Essen und Tag der offenen Tür alle Interessier­ten ein.
Streng sind die Club-Statuten. Ohne Motorradführerschein ist keine Mitgliedschaft möglich.
Neu-Mitglieder meistern ein Jahr auf Probe, danach wird abgestimmt. Für Verfehlungen
gab es schon früh einen Bußgeldkatalog.
Wer betrunken Motorrad fuhr, musste 20 Mark in die Clubkasse blechen. Clubemblem
ist seit 1975 ein selbst entworfenes Colour. Die Partnerinnen der längst in Ehren ergrau­ten
„Rocker" von damals überraschten den Club zum 35-jährigen Bestehen mit einer
Fan- Gruppe. Als „Angels of MC Höringhausen" unterstützen sie die Clubaktivitäten.
Auf die Feier des 40-jährigen Bestehens verzichten die Biker nach dem Unfalltod eines
Clubmitglieds auf der Fahrt zum Veteranenrennen in Schotten, wo das im Clubhaus
restaurierte Kneeler-Renngespann starten sollte (WLZ berichtete).
Die Biker-Welt hat sich in vier Jahrzehnten verändert: Heute gibt es rund 120 Maschinen
im I200-Einwohner-Ort.

40 Jahre Motorradclub Höringhausen: Die Rocker von früher tragen heute Silberschimmer im Haar. Von links Norbert Schmidt, Peter Grabowsky, Vorsitzender Jürgen Hollweg, Herbert Rüssel und Karl-Walter Hamel.        Foto: Conny Höhne

 

Kirchliche Nachrichten
Pfarrerin Rita Schuppe-Naumann, Kirchplatz 1, Tel. 05634/91287
Für den Kirchenvorstand: Herbert Rüssel, Kirchstraße 8, Tel: 05634/91242

Gottesdienste und Andachten:  

   Sonntag, 16. Oktober 11                17. Sonntag nach Trinitatis 
10.00 Uhr       Gottesdienst                          Die Kollekte ist für die eigene Gemeinde bestimmt                                           

Wochenveranstaltungen:

Dienstag, 18. Oktober 11
14.00 Uhr       Seniorenkegeln

Mittwoch, 19. Oktober 11
18.30 Uhr       Jugendkreis

Donnerstag, 20. Oktober 11
16.00 Uhr       Seniorengymnastik im Bürgerhaus
20.00 Uhr       Kirchenchorprobe

Freitag,      21. Oktober 11
10.00Uhr        Spielkreis im Gemeindehaus

 

Wochenspruch: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.   1 Joh 5,4            

Sonntag, 23. Oktober 11                18. Sonntag nach Trinitatis 
10.00 Uhr       Gottesdienst              Die Kollekte ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
11.00 Uhr       Kindergottesdienst

Wochenveranstaltungen:

Dienstag, 25. Oktober 11
16.30 Uhr       Konfirmandenunterricht

Mittwoch, 26. Oktober 11
18.30 Uhr       Jugendkreis
19.00 Uhr       Treffen des Kirchenvorstands

Donnerstag, 27. Oktober 11
15.00 Uhr       Flötenkreis
16.00 Uhr       Seniorengymnastik im Bürgerhaus
20.00 Uhr       Kirchenchorprobe

Freitag, 28. Oktober 11
10.00 Uhr       Spielkreis im Gemeindehaus

Wochenspruch: Dies Gebot haben wir von ihm, dass wer Gott liebt, dass er auch seinen  
                                Bruder liebe. 1 Joh 4,21


                                                                                                               

 

 


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